Gut Ding will Weile haben ...
weiß der Volksmund. Im Sinne dieser oft bewährten Lebensweisheit sieht man derzeit beim USC Heidelberg voller Zuversicht der am 25./26. September mit dem Auftaktspiel beim FC Bayern München beginnenden neuen, mittlerweile vierten, Pro A-Saison entgegen. Das erste Heimspiel findet – aufgrund einer DBB-Sichtungsmaßnahme zu etwas ungewohnter Zeit –am Samstag, 2. Oktober um 20 Uhr statt.
Noch ist das Team nicht komplett, doch bis zum Trainingsauftakt Mitte August will man die personellen Weichen für eine erfolgreiche Saison gestellt haben. Das Grundgerüst steht. Mit Oliver Komarek, Kai Barth vom TV Langen und den beiden Amerikanern Greg Baker und Nathan Montgomery hat man bisher vier Spieler mit Starting-Five-Qualität unter Vertrag, zudem die beiden Nachwuchsspieler Sebastian Dietz und Danilo Barthel, die sich zuletzt gut entwickelt haben und in dieser Saison einen wichtigen Schritt nach vorn machen sollen. Die Suche nach drei weiteren Stammspielern, voraussichtlich zwei Amerikanern und einem Deutschen, ist in vollem Gange. Eine Weiterverpflichtung von Jibril Hodges und Eric Vierneisel ist derzeit eher unwahrscheinlich. Jibril Hodges beispielsweise hat die ihm mit neuem Vertragsangebot gesetzte Frist inzwischen verstreichen lassen.
Das vor fünf Wochen durchgeführte try-out war zwar richtungsweisend, ein konkretes Ergebnis sprang allerdings noch nicht dabei heraus. Die Spöler-Zwillinge sind inzwischen bekanntlich bei anderen Pro A-Vereinen untergekommen. Also streckt man derzeit weiterhin die Fühler insbesondere nach einem großen und reboundstarken deutschen Team-Spieler und nach zwei amerikanischen Guards – wie von Anfang an geplant – aus. Aber auch Variationen dieser Grundüberlegung sind denkbar. `Nicht nervös werden` lautet jedenfalls die Devise. Auch in den vergangenen Jahren waren späte Verpflichtungen (etwa Jibril Hodges) nicht die schlechtesten. – Und: Geduld ist ein Baum, dessen Wurzel bitter, dessen Frucht aber sehr süß ist (chinesisches Sprichwort).
Quelle: USC
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